Morgens um 7 in Murnau und ein paar Tipps für’s WE {ifb, Fischerhochzeit, Tutzinger Festwoche}

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Hauswurz mit Morgentau © Liz Collet

Müde macht uns die Arbeit,
die wir liegenlassen,
nicht die, die wir tun.

Marie von Ebner-Eschenbach

Gegen fünf Uhr liegt der Staffelsee so taufrisch vor uns, dass man unwiderstehlich gern eintaucht, wie mancher es frühmorgens zum Wachwerden täglich und bis weit in den Herbst hinein liebt. Wie schon am Vortag ist derweil auf der Zugspitze Neuschnee gefallen.

Die Nächte sind aktuell nicht nur wegen der spektakulären Bilder und Aussichten auf die Milchstrasse wert, in den Himmel zu blicken.

 

Wer vom Herzogstand einmal nicht auf Ort und See Walchensee im Vordergrund achtet, sondern auf Wallgau und Krün im Hintergrund, kann selbst bei nicht nur klarer Nacht, sondern gerade bei „sacht erhöhter Luftfeuchtigkeit“ und sachtem Nebel faszinierende Lichtspiele beobachten (clicken Sie HIER auf Abspielen Zeitraffer vorwärts). Auch auf Garmisch und etwas später am frühen Morgen hat man wunderschöne Ausblicke mit „Lichtspielen der Natur“ HIER und wenn man ebenfalls den Zeitraffer bemüht oder auf die Pfeile zum Weiterklicken der Einzelbilder am rechten Bildrand.

Dass nebenbei in der Kuchl die Pellkartoffeln ab 5 Uhr im Topf garten und anschliessend ein Stückl Fleisch scharf im Topf angebraten, gewürzt und mit Zwiebeln bei geschlossenem Deckel schmort und fertig sein wird, bevor bei anderen der Wecker läutet, lässt Zeit und Raum für andere Arbeit, die dann tagsüber wartet und getan sein will. So ein Stückl Fleisch nimmt man gern beim Metzger mit, wenn es im Sonderangebot ist. Ob als Braten für’s Familienessen am Wochenende und  gegart und ggf. Teile davon dann portioniert verpackt und ins TK-Fach genommen, so dass für andere Sonntagsschmankerl was in Reserve da ist – es schmort sich fast von selbst und nebenbei an einem frühen Morgen und leicht bis 7 Uhr.

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Schweinekrustenbraten © Liz Collet

Und schon wird’s Zeit, sich zu schicken, das Tagwerk wartet und will getan sein. Von nix kommt nix, wie’s so schön heisst.

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Übrigens noch ein Tipp für Sie – beim ifb ist heute Tag der Offenen Türe, von 10 bis 17 Uhr. Hingehen, anschauen und mal sehen, was und wie ganz alltäglich viel vom ifb seit fast 30 Jahren für Arbeitsrecht, Arbeitnehmerrecht im Alltag und am Arbeitsplatz und durch und mit Betriebsräten und für diese und ihre Arbeit getan wird. Was dort – en passant angemerkt – auch für Gesundheit der eigenen Mitarbeiter getan wird, habe ich diese Woche auf nette Weise quasi am Wegesrand, respective auf dem Gehweg und an der Strasse vor dem Fahrradladen auf meinem Weg sehen können, wo eine nette Mitarbeiterin des ifb grad fröhlich ein E-Bike ausprobierte, das ihr Arbeitgeber fördert, damit sie gut befördert zum Arbeitsplatz und wieder heimkommt, wie sie mir erzählte.

Ein anderer Tipp von mir für Ihr Wochenende ist die Tutzinger Fischerhochzeit. Tutzing feiert mit einer Festwoche sein 1275. Jubiläum und – im Turnus von 5 Jahren – damit zusammenfallend wieder die Tutzinger Fischerhochzeit. Die wird seit rund 80 Jahren wieder alle fünf Jahre nachgespielt. Mit der „Tutzinger Fischerhochzeit“ wird an die Ursprünge des Ortes als Fischersiedlung angeknüpft. Die Hochzeit selbst ereignete sich zur Zeit Napoleons im Jahr 1812. Nach vielen Jahren kehrt der Tutzinger Bauernsohn Michael Gröber vom Russlandfeldzug heim und kann endlich die Tochter des Fischermeisters, Veronika Bierbichler, heiraten. Die erste Aufführung, die an diese Vermählung erinnert, war 1929. Mit vielen Darstellern aus dem Ort wurde gefeiert und gespielt. Weil es so schön war, wurde das Ereignis 1935 wiederholt. Die Tutzinger Gilde belebte zusammen mit der Gemeinde dann 1975 das Historienspiel. Programm dazu auch HIER. SEHENS.wert. Der BR hat schon im Mai über die Vorbereitungen dazu HIER in einem schönen 3-minütigem Video berichtet.

Und dass die Fische aus dem Fünf-Seen-Land von Starnberger See und Ammersee (die mit Wörthsee, Wesslinger und Pilsensee das Fünf-Seen-Land namensgebend bilden) echte Schmankerl sind, müsste ich eigentlich gar nicht mehr dazu sagen. Tu’s aber trotzdem.

Und wenn’s von Tutzing nach Starnberg oder umgekehrt fahren, schauen’s mal beim Fischladen von Dechant rein, wo Peter Dechant Ihnen mit seinem netten und immer freundlichen Team Fisch nicht nur im schmucken Restaurant serviert, sondern auch im Lädchen verkauft. Und wenn’s Ihnen dort gefällt und schmeckt, was Sie bekommen, lassen’s es mich wissen, im Kommentarfeld oder gern per Mail. Gern lese und sehe ich auch Bilder oder Links von Ihren Blogbeiträgen zu dem, was Sie auf meine Tipps hin sehen und erleben oder als Schmankerl geniessen, kaufen oder zubereitet schnabulieren.

Ihnen ein genussreiches und erholsames Wochenende und heiteren Gruss aus dem Blauen Land!

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