Frühlingserwachen an jeder Ecke und ein Konzert mit August Zirner und Tonspur in Murnau

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Fuchsie © Liz Collet

Die Erschaffung
einer kleinen Blume
ist das Werk von Jahrtausenden.

William Blake

Die erste Kanne Tee wartet auf das sprudelnd kochende Wasser aus dem Wasserkocher.

 Die erste Kanne Tee morgens © Liz Collet

Die erste Kanne Tee morgens © Liz Collet

© Liz Collet

© Liz Collet

Der Tag beginnt, es sieht nach strahlend azurblauem Himmel aus.

Keine Spur mehr von den immer wieder faszinierend zu beobachtenden Wettern und Unwetterstimmungen, die gestern abend Stephen Spielberg, Roland Emmerich und Hollywood eine geniale Kulisse für einen der apokalyptischen Filme geboten hätten.

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Die Fuchsie hat den Regen hinter sich und die Regentropfen perlen an ihren zarten Blüten ab. Eine nach der anderen ihrer kleinen kugeligen Knospen wird sich zu zauberhaft filigranen Blüten verwandeln, deren Pflanze ihren Namen nach dem deutschen Botaniker und Mediziner Leonhart Fuchs trägt, der im 16. Jahrhundert lebte.

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Fuchsie © Liz Collet

Zu ihrer Gattung zählt man 107 Arten und etwa 12.000 Sorten; die meisten kommen aus den Bergwäldern Mittel- und Südamerikas, andere wenige sind auf Tahiti und in Neuseeland zu finden.

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Fuchsie © Liz Collet

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Fuchsie © Liz Collet

In Europa sind Fuchsien seit Anfang des 18. Jahrhunderts bekannt, wo sie während des 19. Jahrhunderts schliesslich Karriere als beliebte Zierpflanze machten. Bis heute liebt man sie als Kübelpflanze, Balkonpflanze und Gartenstauden in Mitteleuropa, bei uns klimatisch eher als sommerliche Zierpflanze draussen (u.a. als hochstämmige Pflanzen) und im Übrigen in Haus und Wohnung.

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Fuchsie © Liz Collet

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Der Tee ist fertig, die Arbeit kann beginnen. Für Sie habe ich noch einen Veranstaltungstipp:

Am 20.05.2017 können Sie August Zirner, den die meisten seit vielen Jahren als Schauspieler kennen, zusammen mit Tonspur im Rahmen der Murnauer Kulturwoche bei einem Konzert in Murnau erleben.

Am 7. Januar 1956 wurde August Zirner in Urbana, Illinois, geboren. Er war der einzige Sohn österreichischer Emigranten jüdischer Herkunft. Nach dem Tod seines Vaters kehrte die Mutter 1973 mit August nach Wien zurück, wo Zirner mit nur 17 Jahren am Max-Reinhard-Seminar zum Schauspielstudium angenommen wurde.

Spätestens seit seinen Rollen in „Homo Faber“ oder in „Stadtgespräch“ gehört der in Bayern lebende österreichische Schauspieler mit amerikanischem Pass zur ersten Garde der deutschsprachigen Charakterdarsteller. Seine ersten Rollen erhielt August Zirner am Wiener Volkstheater, gefolgt von Engagements in Hannover, Wiesbaden und an den Münchner Kammerspielen. Ende der 1980er Jahre lockte immer häufiger der Film mit spannenden Drehbuch-Angeboten. Zirner spielte in Franz Xaver Bogners „Café Europa“ und brillierte in „Homo Faber“ unter der Regie von Volker Schlöndorff. Mit seinen Rollen in „Stadtgespräch“ und „Die Apothekerin“ wurde er endgültig einem breiten Publikum bekannt. Doch war es dem Grimme-Preis-Träger immer wieder wichtig, auf die Theaterbühne zurück zu kehren.

Schon als Kind in den USA erhielt Zirner Blockflötenunterricht, und bald spielte er am liebsten Blues. Inzwischen ist die Jazzmusik eine wichtige Ausdrucksform für den virtuosen  Querflötisten und Saxophonisten. Er trat mit dem „Spardosen Terzetts“ auf, abwechselnd Textpassagen rezitierend und Querflöte spielend.

Mit dem Ensemble Tonspur ist er im Kultur- und Tagungszentrum, 20.05.2017, Beginn: 20:00 Uhr zu sehen und hören, denn August Zirner spielt seit vielen Jahren Querflöte.

Für einen Film mit Ben Becker spielte er Friedrich den Großen, ebenfalls Flötist, Zirner hat wohl ein Faible für den Jazz, doch klingen im Konzert auch Töne der Filmmusik an. Tonspur ist nämlich ein Ensemble um den Bassisten Jochen Schmidt-Hambrock, vormals Bassist bei Klaus Doldingers Passport und Filmkomponist. Einige seiner bekanntesten Arbeiten sind „Nirgendwo in Afrika“ und die Musik zur Peterson und Findus Verfilmung.

Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht das Tagebuch eines New Yorker Taxifahrers, in dessen Wagen August Zirner vor rund 35 Jahren sass. Dieser Taxifahrer hat viele Jazzlegenden durch die Stadt und zu den Clubs gefahren und über seine Erlebnisse Buch geführt. Irgendwie ist dann August Zirner – Jahre später – zu diesem Buch gekommen und wird einige der Geschichten daraus erzählen.

August Zirner: Sprache, Flöte

Karten gibt es bei der Buchhandlung Gattner im Obermarkt oder an der Abendkasse.

Einen Überblick über das Programm der Murnauer Kulturwoche 2017 finden Sie HIER.

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3 Antworten zu “Frühlingserwachen an jeder Ecke und ein Konzert mit August Zirner und Tonspur in Murnau

  1. Mit August Zirner habe ich mal ein Interview geführt im Vorfeld zu seinem Auftritt mit dem Ensemble hier in Detmold. Schwer sympathischer Künstler – und das Konzert war auch wunderbar. Unbedingt hingehen!

    • Liebe Barbara, vielen Dank für das nette und interessante Feedback! Klingt nach einer sehr interessanten Begegnung und Erlebnis – gibt es das Interview von Dir auch online? In Deinem immer gern besuchten Blog fand ich es (natürlich thematisch) nicht. Herzlicher Gruss aus dem Blauen Land, Liz

  2. Gerade mal geschaut – das ganze Interview gibt’s so nicht online, aber ich kann dir nachher ein pdf schicken. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich das falsch abgespeichert hatte: Hier bei uns war Zirner mit dem Spardosen-Terzett, nicht mit der Tonspur.

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