Wochenende im Blauen Land

Rauhaardackel aus dem Seniorenhäuschen © Liz Collet

Rauhaardackel aus dem Seniorenhäuschen © Liz Collet

Das Blaue Land erwachte mit einem übermütigem Griff in die Farbtöpfchen – Blau ist nicht einfach nur Blau.

In München und drumherum wird mit dem heutigen Jubiläum 100 Jahre Patrona Bavariae für viele ein besonderes Ereignis.

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Patrona Bavariae © Liz Collet

Murnaus Puppen- und Kaufmannsstube erwacht gelassen und bereit für die Frühstückssemmelglüstigen und unter stimmungsvollem Wolkenhimmel.

Rauhaardackel aus dem Seniorenhäuschen © Liz Collet

Rauhaardackel aus dem Seniorenhäuschen © Liz Collet

Der Rauhhaardackel wacht vor der Türe des Seniorenhäuschens nebenan und hat Garten, Wiese und auch Minka im Blick, die erhobenen Katzenhauptes an ihm vorbeispazierte, als sei er ein Steiff-Viecherl auf seinem Gartenstuhl. Er trug’s mit Fassung.

Ich bin als Kind mit einer ganzen Reihe von Tieren daheim aufgewachsen, die teils zur gleichen Zeit, teils zeitversetzt bei uns lebten. Katze, Hase, Papagei, Wellensittich, Hamster, eine Vielfalt von Zierfischen im Aquarium, das zuletzt 200 l fasste und von Guppy, Diskusfische, Kampffischen, zauberhaften Neonfischerl, Skalare bis zu einer Reihe weiterer Arten reichte; hinzu kamen im Terrarium Schildkrötchen, Molche, Laubfröscherl (aus Laich und Quallen selbst gross gezogen), ein etwas grösserer Wels, der bei uns ein vorübergehendes Zuhause fand auf der Suche nach einem dauerhaftem Platz.

Hunde hatten wir selbst nie, eine Wohnung war dafür einfach nicht wirklich geeignet. Dafür gab es mehrere bei Grosstanten und -onkels, die grosse Gartengrundstücke in Pasing und Gröbenzell hatten, wie Setter, Langhaardackel und Stiagnglandermischungen (Stiegengeländermischungen) ebenso wie ein Rauhaardackel. Die unter Namen wie „Cäsar“, „Wastl“, „Schorschi“ und anderen mehr lang und mit viel Auslauf und immer mit viel Langmut für uns Kinder lebten und mit denen wir viel Zeit verbrachten. Meine Lieblinge waren unter den Hunden immer schon die Mischlingshunde eines Grossonkes und sein Rauhaardackel. So schmunzle ich immer, wenn der Rauhaardackel nebenan im Seniorenhäuschen zu sehen ist. Er lebt wohl nicht dauerhaft dort, ist aber regelmässig da. So können die Damen und Herren dort mit ihm spielen. Oder er mit ihnen? So genau lässt sich das nicht sagen, wenn sie in ihren Garten- oder Rollstühlen oder mit ihrem Rollator im Garten unterwegs den Ball für ihn werfen. Und er zwischen ihnen herumtollt oder sich zu ihnen gesellt und sich bei ihnen niederlässt. Und das beiden Seiten ersichtlich gut tut und gefällt.

Rauhaardackel aus dem Seniorenhäuschen © Liz Collet

Rauhaardackel aus dem Seniorenhäuschen © Liz Collet

Noch weiss ich seinen Namen nicht. Bis ich ihn vielleicht erfahre, nenne ich ihn insgeheim Maxl. Und sehe ihm mit Vergnügen zu. Und wie er den Damen und dem Herrn nebenan Unterhaltung bietet und Gesellschaft leistet.

Starten Sie heiter in den Samstag, in netter Gesellschaft, zwei- oder vierbeiniger!

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