Aussichten im Blauen Land und auf Natur und ihren Schutz

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Spitzenaussichten in Murnau © Liz Collet

Ein bewölkter Tag
kann es nicht aufnehmen
gegen eine sonnige
Stimmung.

(unbekannt)

Unsereins muss sich nicht über schlechtes Wetter beklagen, wenn man sich dem Wetter durch passende Kleidung fügt. Manche klagen lieber, denn sich zu fügen in Unvermeidliches und Fokussieren auf Wichtigeres. Lamentieren ist leichter, als denken und vorauszudenken.

Die Murnauer Störche haben es mit dem Wetter in diesem Jahr nicht ganz und etwas weniger leicht, liest man. Im Besonderen der Nachwuchs. Aber auch das ist der Lauf der Natur, dass zu allen Zeiten jede Tierart den Witterungen ausgesetzt nächste Generationen in die Welt setzt und nicht jedes Jungtier überlebt. Was hart klingen mag. Vor allem denen, die einen etwas verzerrten Blick auf die Natur und ihre Geschöpfe durch Zoos und Tierparks gewöhnt sind. In denen unter unverändert diskussionswürdigen Voraussetzungen Tiere gehalten und Nachwuchs dann gepäppelt werden muss. Nicht immer nur zur Erhaltung einer gefährdeten oder aussterbenden Art. Sondern oft genug nicht unerheblich umsatzfördernd bei Eintrittsgeldern und mit Merchandising-Produkten. Der Hype um Eisbär- und andere Zoobabys wird nicht nur über Medien, sondern social media unübersehbar exzessiv gepflegt. Cui bono…..?

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Daneben bleibt für all jene Arten von Tieren (von Pflanzen ganz zu schweigen) widersprüchlich dazu wenig Blick und Aufmerksamkeit, die frei in der Natur kostbar und kostenlos zu sehen und zu finden, zu beobachten und zu schätzen wären.

Damit meine ich mitnichten nur beispielsweise das Murnauer oder Kocheler Moos. Auch wenn diese in ihrem Reichtum als Naturschatz nahezu einzigartig sind.

Deren Wertschätzung oder Geringschätzung und wie weit Interessen, solche und andere Moos- und Moorlandschaften und Naturschutzbereiche konsequent zu schützen und dabei auch vorauszudenken, ist relativ und wird schnell vermeintlich einfacheren und vorgeblich nicht anders lösbaren Konflikten geopfert. Exemplarisch dafür die Auseinandersetzung der Rosenheimer Stadtwerke um einen angeblich zwingend notwendigen weiteren Trinkwasserbrunnen u.a. mit der Gemeinde Prutting, die sich gegen einen solchen nachdrücklich unter Hinweis auf die zu schützenden Gebiete widersetzt. Mit Trinkwasserversorgung und der Gefahr ihrer Unterbrechung kann man prima emotional Stimmungsmache betreiben, das tut man seitens derer, die so tun, als wären die anderen nur nicht rational, sondern emotional und faktenblind. Verstehen wir uns nicht falsch: Trinkwasserversorgung ist essentiell. Wenn es aber um die Vorsorge für einen Notfall geht, sei die ganz rationale Frage erlaubt, warum solche anhand von Fakten bitte sehr nicht durch die von den Gemeinden Prutting & Co. angebotenen Alternativen IM NOTFALL sichergestellt sein soll und kann? Oder geht es hier um David und Goliath-Machtspiele? Ist es hier (so kommt am Tag des runden Geburtstages von Uderzo in den Sinn) ein Machtspiel von Römern (Rosenheimer Stadtwerke) gegen ein kleines gallisches Dorf (Prütting u.a.), dass die Herrschaft über das Wasser und notfalls auf Kosten der Natur und von Naturschutzgebieten nur Cäsar und römischem Reich zustehen könne? Geht es um die Frage, wer die Hand am Wasserhahn haben, wer das Monopol und das Münzrecht über Notfall-Wasserversorgung haben soll und wer nicht, um Sesterzen oder Goldtaler? Wenn Städte wie Rosenheim mit der offenbar zu kurzsichtigen jahr(zehnt)elangen Priorisierung von Neubaugebieten und Bauboom-Interessen die Verknappung von Alternativen selbst verursachte, ist ihnen und ihren Stadtwerken dann nicht auch Kompromissbereitschaft zugunsten schützenswerter Belange wie des Burger Mooses und von Trinkwasserschutzgebieten nicht zuzumuten, die Kooperationen für Notfall-Lösungen mit kleinen Gemeinden und deren kommunalen Brunnen bedeutet und die angeboten und möglich sind? Wir werden sehen, ob die Gallier nicht mit ihren ARGUMENTEN und FAKTEN neben zweifelsfrei emotionalem Herzblut für ihre Anliegen, pardon: die Schutzgemeinschaft Hofstätter- und Rinser See die berechtigteren und Recht gewinnenden Gründe beanspruchen kann, wo Stadtwerke sich Grund und Trinkwasser anzueignen suchen.

 

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Spitzenaussichten in Murnau © Liz Collet

Trinkwasserstreitigkeiten gibt es nicht nur in der dortigen Region, mitnichten nur in Bayern. Und auch hier in der Region hatte es unlängst Reibereien um die der Münchner Trinkwasserversorgung bei Auslaufen des bisherigen jahrzehntelang geltenden Vertrages gegeben. Man hat sich auf eine Anschlussregelung veständigt. Münchens Feldherren mit voralpenländischen Galliern. Sogar bei der nicht nur NOTFALLversorgung. 2045 wird dann wieder zu verhandeln sein.

Darüber sollte und könnte man in Rosenheim ja mal nachdenken, die angeblich nur letztere bräuchten.

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Spitzenaussichten in Murnau © Liz Collet

Einen schönen Tag!

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