„Mein See“ – Lied über den Staffelsee

Staffelsee © Liz Collet

Staffelsee © Liz Collet

„Da See is Inser“…….. es ist – wie bei den Bergen oder dem Wald, bestimmten Wäldern und anderen Orten – beim Staffelsee und den beiden anderen Seen des Blauen Landes und denen der umliegenden Regionen:

Sie haben ihre Fans und – mehr noch: – Liebhaber.

Und wie im Namen des Vereins in Seehausen am Staffelsee drückt sich im Possessivpronomen Liebe und Zugehörigkeitsgefühl, Einigfühlen mit einem Ort, Verwurzeln und Verwachsen damit aus. Ein lebendiges und nicht nur in Brauchtum und bei besonderen See- und anderen Festen und Dorfleben und alltäglichem Leben am See spürbares Verwachsensein mit ihm.

Die Gründe oder weniger rationalen Ursachen für das „mein“ und „unser“ eingewachsen und inklusive.

Diese können, müssen aber sehr viel öfter nicht einmal an einem realen Grundeigentum und grundbuchrechtlich gesichertem Fetzerl und Fleckerl Boden, Erde, Wiese, Wald oder eben See liegen und hängen und gebunden sein.

Sie liegen auch, aber vielmehr und viel öfter an einer ganz anderen Verwachsung und Verwurzelung – und die lässt viel Platz, viel mehr sogar als jene in alten oder neueren Grundbuchblättern mit Tinte und Druckerschwärze besiegelten und doch wandelbaren Possessivbelege. Possessivpronomen haben einen viel weiteren Radius als solche und lassen zudem viel Platz für jeden anderen und „seinen See“. Und jedes anderen. Für den er so oder wieder ganz anders „sein See“ ist und sein kann.

So wundert’s nicht, wenn auch Daniel Umbach mit seinem eigenen Lied und Video dazu nur zwei Worte braucht: „Mein See“.

Possessivpronomen sind ein interessantes Stückerl Sprache. Mehr als ein Wort. Viel Raum. Und ………..wenn man’s noch genauer betrachtet, sogar für eine andere Dimension, die Zeit.

Darüber und warum seit 24 Jahren der See (auch) „mein See“ ist und was das auch mit der Zeit nicht nur von 24 Jahren seither, sondern vom ersten Moment an zu tun hat, liesse sich ein eigenes Lied schreiben. Oder viele. Für jeden Tag eins, wie man jeden Tag ein anderes und nie gleiches Bild davon malen oder einfangen könnte. Aber nicht alles, das erst recht inwendig verwachsen und verwurzelt ist, plaudert man aus.

Das muss ein jeder in sich und an „seinem“ See und Fleckerl „Mein…..“ entdecken und erspüren.

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