Evangelische Christuskirche Murnau

Evangelische Christuskirche Murnau © Liz Collet

Evangelische Christuskirche Murnau © Liz Collet

Die evangelische Christuskirche in Murnau steht an der Keller-/Seehauser Strasse unweit des Bahnhofs. Gleich neben der Kirche steht ein beeindruckender alter Baum, doch dazu an anderer Stelle mehr.

Der Bau der Christuskirche geht zurück auf das Jahr 1912, als sich die Murnauer Protestanten am Sonntag, den 13. Oktober 1912 im Gasthaus zur Post Murnauer versamnmelten und über die Gründung eines evangelischen Vereins mit dem Zweck des Baus einer kleinen Kapelle in Murnau berieten. Diese Vereinsgründung erfolgte 191. Es folgten Überlegungen zu verschiedenen Grundstücken, Bauentwürfe samt der „gnädigst erteilten Allerhöchsten Genehmigung seiner Majestät“ des Bayrischen Königs. Doch der Bau zog sich – nicht zuletzt durch den zwischenzeitlichen 1. Weltkrieg – hin.

1921 wurde dann von der Landeskirche der Verbund Murnau-Oberammergau als Stelle für den ersten evangelischen Seelsorger anerkannt. Die Gottesdienste fanden weiterhin in einem Saal des Rathauses statt. Noch während der beginnenden Inflation begann man mit Aushubarbeiten und Kirchenbau unter der Verantwortung des Architekten Prof. Dr. German Bestelmeyer.
Am 26. März 1922 fand die Grundsteinlegung statt in Gegenwart des Kreisdekans Dr. Karl Baum aus München, der den
Weiheakt und dann am 1. Advent die feierliche Einweihung des vollendeten Kirchenbaues vollzog.
1936 konnte das Vikariat in eine eigene Pfarrstelle umgewandelt werden. Ein Pfarrhaus wurde gekauft und die Zahl der Gemeindemitglieder von 350 im Jahr 1921 war auf 750 im Jahr 1936 gewachsen.
1937 wurde eine eigenen Pfarrstelle Murnau im Dekanat Ingolstadt mit Pfarrer Gerhard Günther besetzt.
In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg wuchs mit vielen Flüchtlingen die Zahl der evangelischen Gemeindemitglieder stark an. Es folgten personelle und räumliche Ausdehnungen der Kirchengemeinde.
1953 bemühte sich Pfr. Dr. Satzinger zusammen mit Architekt Siepmann um eine Erweiterung des Kirchenbaus, sowie den Anbau eines Gemeinderaumes. 1955 wurde der Kirchenerweiterung sowie des Gemeindesaalbaus zugestimmt, wobei 50 % der Kosten von der Landeskirche übernommen wurden. Spenden des Landkreises, der Marktgemeinde und privater Geber ermöglichten dann den Baubeginn. Am 3. Advent 1955 fand im Gottesdienst die Weihe von Altar, Taufstein und Kanzel durch den Dekan Dr. Breit statt. Das neue Altarbild des Münchner Malers Günther Danco “Bergpredigt Christi” symbolisiert den “Einbruch des Lichtes in die Welt”.

1977 beschloss der Kirchenvorstand, den beiden Gotteshäusern der Pfarrgemeinde einen Namen zu geben.
Seitdem haben besteht in Murnau eine “Christuskirche” und in Bad Kohlgrub die “Pauluskirche”.

Christuskirche Murnau © Liz Collet

Christuskirche Murnau © Liz Collet

Nach 1978 folgten neben der neuen Orgel der dafür erforderliche Kirchenraum, welcher als ein “Zelt Gottes” beschrieben wird. Die Sitzbankreihen ziehen sich ebenerdig wie auf den Emporen, in heller Holzgestaltung, von der Ostseite über die Nordseite zur Westseite.

Christuskirche Murnau © Liz Collet

Christuskirche Murnau © Liz Collet

In der Mitte bilden Altar, Kanzel und Taufstein das Zentrum des christlichen Gottesdienstes und der Gemeinschaft. Die Wiedereinweihung der “neuen” Kirche findet am 28.05.1989 statt.
Dass dieser aufwendige Umbau gelang, verdankt die Gemeinde auch einem großen ehrenamtlichen Einsatz.

Mehr über die Geschichte der Kirche lesen Sie im Detail HIER.

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