Ein langes Frühlingszauber-Wochenende im Blauen Land

Mein Apfelbäumchen © Liz Collet

Mein Apfelbäumchen © Liz Collet

Sehnsucht nach Licht ist des Lebens Gebot.

Henrik Ibsen

Geht es Ihnen ähnlich? Nach den letzten nochmal kühlen bis schneedurchflockten Apriltagen, die sowohl dem Höllischen Flohmarkt nicht nur die Petersilie wenn nicht verhagelten, aber doch verregneten und verschneiten (er wurde vorher abgesagt wegen der Wettervoraussage), sondern auch der Murnauer Maidult mehr Regen und bunte Schirme, als Freude und viel Zulauf bescherten und gern noch die Kuschelstrümpfe und -socken tragen liessen, ist es auf einen Schlag richtig Frühling. Sonnig und warm, blühend nun endlich richtig nicht nur der Apfelbaum, sondern auch der Flieder und die Blumen im Garten scheinen aufzuploppen, anstatt nur aufblühen zu wollen. 

Leben im Blauen Land© Liz Collet

Leben im Blauen Land© Liz Collet

Es duftet so wunderbar durch geöffnete Fenster und Türen aus dem Garten, während schon optisch der Apfelbaum Freude für das Auge zaubert, auf den ich am Werkeltisch hier blicken darf. Und den Tee oder Kaffee in einer Pause auf der Holzbank gar auf dem Balkon trinken zu können, eingebettet in den Frühling, der schier alle Sinne verwöhnt – das ist Luxus pur.

Unbezahlbar.

Les petits plaisirs sont toujours les meilleurs.

Zwischen morgens und abends sind die Temperaturen waderlfreundlich genug geworden, dass selbige von den warmen Kuschelstrümpfen ohne Umweg über Feinstrumpfhosen und Nylonkniestrümpfe blank Sonne und Luft zu Rock und Kleid geniessen.

Schlossmuseum Murnau © Liz Collet

Schlossmuseum Murnau © Liz Collet

Und nur solange frühmorgens und erst wenn das Blaue Licht abends das Land in diese ganz eigene Atmosphäre taucht, die namensstiftend für Landschaft und Region geworden ist, seit Franz Marc und andere Künstler hier erst in der Sommerfrische und dann auch länger und in anderen Jahreszeiten weilten, lebten und Kunst schufen, die im Münter-Haus, im Schlossmuseum in Murnau und in Kochel zu sehen sind, merkt man noch, dass es gerade erst anfängt, Frühling und gar Sommer werden zu wollen.

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Bienvenue Printemps! © Liz Collet

Auch wenn es manche schon kaum noch erwarten wollen.

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Bärige Frühlingsstunden © Liz Collet

 

Doch die Tage bis zum richtig heissem Sommer wollen noch bis nach den Eisheiligen warten, nach denen auch mein „Burgbalkon“ endlich die noch fehlenden Kräuter und Blüten bekommt, die sicherheitshalber noch nicht draussen übernachten. Aber die wenigen Tage bis dahin sind gezählt und tagsüber sieht man nicht nur Eisschleckende und andere Zweibeinige und Zweirädrige schon in kurzen Ärmeln und gar kurzen Radl- und Wadlhosen durch „Murnaus Gute Stube“ flanieren und dort auf einen Kaffee in den Stühlen und an den Tischchen Platz nehmen. Der eine oder andere blättert vielleicht in der Melange, dem neuen Magazin von Franz Windirsch, dessen erste Ausgabe vor einigen Tagen an alle 12.000 Haushalte Murnaus verteilt wurde und welche Sie HIER auch online blättern und lesen können. In der Geschichten über die Menschen und mit Goldi und Poldi auch Geschichten über Vierbeiner hierzulande zu lesen und zu entdecken sind.

Und die mir auch deswegen ein Schmunzeln um Augen und Mund beim Trinken des Kaffees zaubert, wissend, dass das Cover der Melange einen der Söhne von Barbara Krönner deswegen zeigt, weil er derweil mit Freundin down under ein work and travel-Jahr verbringt. Und da selbiges auch der beste meiner Söhne vor Beginn seines Studiums getan hat und Mütter eben Mütter und alle irgendwie anders und doch gleich sind, wenn es um ihre Söhne und Kinder überhaupt geht, kann ich ihr das gut nachfühlen, wie einem da ums Herz auch bei aller heutigen Onlineverbindung über die Kontinente hinweg ist. So ein Jahr ist kaum einmal umgedreht schon wieder um – ich weiss das gut. Aber Kopf und Herz gehen bei Müttern (und Eltern natürlich) Hand in Hand und trotzdem ist man im Fall der Fälle bei Kindern gleich welchen Alters eben rund 20000 km zu weit weg. Glücklicherweise treten solche Fälle der Fälle meist eh nicht ein. Aber das weiss man erst, wenn das Jahr um ist, vorher hilft nur Vertrauen darauf, dass man in den Jahren bis dahin seine Aufgabe doch eigentlich ganz gut gemacht hat, sie lebenstüchtig gross zu ziehen und dass sie es auch überall ausserhalb des Elternhauses gut machen und meistern werden. Da hilft nix, als Abnabeln von beiden Seiten und der Gedanke daran, wie man sich selbst ein paar Jahre zuvor mit eigener Ausbildung, Studium und eben auch Erfahrungen an anderen Orten in die Welt und ins Abnabeln auf den Weg gemacht hat – und alles ging gut. Was immer die eigenen Eltern vielleicht damals auch an Bedenken gehabt haben mögen. Aber wenn wir ehrlich sind, so ganz inwändig innen drin – so ganz reisst die Nabelschnur nie, sie wird einfach nur……….. a bisserl länger. Und das ist – nicht nur rund um Muttertage und Vatertage ja auch gut so.

Der Frühling verschenkt reiche Schätzchen in der Natur, die auch nicht wenige Zutaten von der Vogelmiere

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über den Löwenzahn, Bärlauch von Knospen über Blüten und Blätter und bis hin zu vielen anderen Wildblüten und Pflanzen hat, welche auch auf der Tafel und dem Tisch landen.

Man sieht auch an diesen freien und Feiertagen die Zweibeiner und Vierbeiner und Zweiradler um die drei Seen gehen oder radeln, zu denen neben dem Staffelsee ja auch der Riegsee (wo man beim Wagner Thomas auch Radln an Sonn-und Feiertagen leihen kann) und der kleinere Froschhauser See gehören.

Und die über die Wege entlang des Murnauer Mooses und durch dieses selbiges erkunden und entdecken, bevor sie sich im Ähndl oder an anderen kulinarisch verlockenden Fleckerln stärken. Bis ……….ja, eben bis das Licht, dieses einzigartige, das mit der blauen Magie das Land zur Nacht über Dämmerung hinweg in den Schlaf bettet.

In dem Beitrag „Spektakuläres Licht“ [28.04.2016 | 5 Min. | Verfügbar bis 28.04.2017 | Quelle:Bayerischer Rundfunk] werden die Maler Rubens und Rembrandt in der Pinakothek verglichen und „beleuchtet“. Und locken, der alten Residenzstadt an der Isar wieder einmal einen Besuch abzustatten und ihn mit Stipvisiten in den Galerien zu verbinden.

In Nürnberg wird man am Samstag die „Blaue Nacht 2016 – Wahrheit, Betrug und Täuschung“ feiern.
„Wahrheit-Wahrheiten“ lautet das Motto der diesjährigen Blauen Nacht, wenn es bei über 300 verschiedenen Kunst- und Kulturangeboten um Wahrheit, Betrug und Täuschung geht.

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Und wir geniessen hier das Glück und den unbezahlbaren Luxus des ganzen Jahres und nicht nur einer Blauen Nacht des Jahres derweil. Während man wieder die Schifferl und Boote über den See ziehen sieht und die Segel, die der Frühlingswind liebt und über das Wasser treibt.

Es ist Frühling im Blauen Land. Und ein langes Wochenende, um ihn genüsslich zu spüren. Geniessen Sie es – mit allen Sinnen!

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