„Mein Café“ – Kleine Genussmomente im Blauen Land

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Frühstücks-Hefehörnchen © Liz Collet

Nicht die Glücklichen sind dankbar.
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
Francis Bacon

Zum Glück ……..
braucht der Mensch eigentlich nicht viel.

Sonne machte manche schon glücklich – und davon verschenkt der Himmel heute im Blauen Land reichlich.

Sein tägliches Brot verdienen zu können und selbiges auch gern zu geniessen – könnte weit mehr Menschen glücklich machen, stünden sie in Lohn und Brot oder würden, so sie beides bereits haben, das als Glücksfall wertschätzen.

Was mich glücklich macht, würde ganze Bücher füllen können. Süsse Hörnchen sind schon nicht nur Glück, sondern an Wochentagen bereits Luxus. Für viele Menschen gar kein mehr wahrgenommener Unterschied, die schnell bei vielen auftretende alltägliche Unzufriedenheit durch die banalsten Kleinigkeiten lässt ihnen dazu gar keinen Blick mehr, wie gut es ihnen eigentlich bereits mit dem geht, was sie haben. Ohne den Blick zur Seite auf Nachbarn oder Kollegen oder andere, die vermeintlich noch viel mehr haben oder auf Dinge, Unterhaltung und Abwechslung, die sie selbst haben und erreichen wollen und ohne die sie vermeintlich nicht glücklich wären.

Während solchen Menschen jeder vermeintliche Verzicht ein Müssen und Drama scheint, hat der Verzicht für mich ein Potential an Reichtum und Freiheiten, die den Blick für Glück und das, was glücklich macht, weil es  Bedürfnissen mehr als kommerziellem Bedarf gerecht wird.

Was mich also glücklich macht? Belassen wir es – für heute und um eben keine Bücher zu füllen – dabei, dass es schon viele kleine Momente und Dinge sind, die das täglich bewirken.

Wie der besondere Genuss eines Haferls Kaffee bei der Arbeit, das mal die Schreibtischarbeit, mal das Shooting neuer Rezepte oder deren Ergebnisse und manchmal sogar den Kaffee selbst im Blick und zum Thema haben kann. Dafür unterbreche ich dann die 40 coffeinfreien Tage, die ich eigentlich bis Ostern noch habe und von der Kaffeeverkostung und der Zubereitung dreier neuer Rezepte MIT Kaffee in diesen unterbrach. Arbeit geht immer vor und liebe Kunden und Kooperationspartner werden nie enttäuscht. Nicht mal durch koffeinfreie Tage, nach denen – en passant bemerkt – alle Sinne ohnehin jedes Aroma noch einmal mehr und intensiver wahrnehmen und schätzen. Und das……..war ja auch ohnehin einer der Gründe für die 40 kaffeefreien Tage. Die während des Verzichts spürbar machen, was man gern geniesst. Und nach dem Verzicht intensiver Vermisstes und anderes und inzwischen stattdessen (neu oder überhaupt) Entdecktes geniessen lassen.

Mehr über die neuen Rezepte mit der aromatischen Bohne in den Zutaten demnächst in einer neuen Fotoserie, von der zumindest einige auch im Schmankerlblog zu sehen sein werden. Das Rezept zu den feinen Zimthörnchen verrate ich Ihnen hier schon mal.

Und nun wünsche ich Ihnen eine schöne Kaffeestunde!

Uns gehört nur die Stunde.
Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.

Theodor Fontane

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