Die eigentlichen Plätze an der Sonne: Bildungsstandorte

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

„Wer nicht fragen will,
der schämt sich,
was dazuzulernen“
aus Portugal

Es wird gern vergessen, dass jeder Einzelne vom ersten Atemzug und mit jedem ersten und weiterem Schritt im Leben lernen. Von Null beginnend. Das hat zunächst auch nichts damit zu tun, wie (finanziell) gut gepolstert das Futter und das Portemonnaie von Eltern sein mag. Keine Frage, Budget zu haben auch für Bildung, aber ganz simpel für den täglichen Lebensunterhalt erleichtert enorm viel. Aber es stellt weder sicher, dass Eltern immer auch die richtigen und weisen Investitionen in die Bildung ihrer Sprösslinge tätigen, noch dass diese Früchte bei dem tragen, der nicht lernen will. Hingegen werden Kinder, die Wissenslust, einen unstillbaren Wissensdurst und -hunger haben, viele Mittel und Wege zur Erlangung der Mittel finden, lernen zu dürfen und lernen zu können, notfalls auch gegen andere Schul- und Berufs- und Lebenspläne ihrer Eltern.

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Ich habe nicht nur im Alltag des Kindergartens meines Sohnes und auch der anschliessenden Schule einige Eltern kennengelernt, die es für sinnvoll hielten, Dreijährige bereits in Englisch – und Chinesisch-Unterricht neben Kindergarten und andere Freizeit“förderungen“ zu befördern, deren Kinder bereits in der Grundschule das Lernen richtig satt hatten und dem Flügel, auf dem sie bereits mit 3 Jahren auf Chopin & Co. geschult werden sollten eher einen Tritt versetzten und ihn im Übrigen gänzlich links liegen liessen, als dass er ihnen Flügel derjenigen Bildungsüberflieger verliehen hätte, von denen ihre Eltern träumten. Und wieder ein paar Jahre später mehr Sinn darin suchten, welches Hightech-Equipment der Technik sie zuhause und in ihren Händen und unter ihrem Sitz im Auto umgab und welcher Club in oder out war. Einige weitere Gedanken konnte man sich machen, wenn man nicht nur dabei über „soft skills“ der Persönlichkeitsbildung und sozialer Fähigkeiten für das weitere eigene berufliche Fortkommen wie auch im Umgang mit anderen Menschen auch, aber nicht nur am Arbeitsplatz sah.

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Man findet Imbalancen von vorhandener finanzieller Möglichkeit bei ungenutzten oder ungenutzten richtigen, d.h. für den jeweiligen Menschen auch passenden Bildungsmöglichkeiten immer wieder im Leben und quer durch alle Berufsgruppen und Branchen.

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Nicht selten auch deswegen, weil noch immer akademische Berufe und Ausbildungen als „bessere“ Berufe gelten, obgleich sie eigentlich nur unterschiedliche Berufe und Einkommensgrundlagen sind. Ein fachlich oder menschlich nicht für Patienten und Behandlung wirklich geeigneter Mediziner, der nicht imstande ist, mit Krankheit und Tod umzugehen und seine Patienten entsprechend zu begleiten, übt unter Umständen seinen Beruf schlechter an seinem Platz aus, als er es als Schreiner bei der Arbeit mit Holz tun könnte und in kreativen Möglichkeiten nachwachsender Rohstoffe und ihrer Potentiale bei Innenausbau, Möbeldesign, Bootsbau, Ökobau u.v.a.m. erleben könnte, was ihn und seine Kunden bereichert.

Es ist schön und wichtig, wenn und dass ein Land Wissenschaftsstandort ist, aus vielerlei Gründen. Umfassender und noch besser aber ist es, mehr Wert hat es, wenn es darüberhinaus generell ein Bildungsstandort ist.

Bildung hat viele Farben und Dimensionen. Fachliche wie andere.Vor allem auch die, Freude und Zufriedenheit mit der Arbeit und eigenen Fähigkeiten zu finden und diese immer wieder neu zu optimieren und zu erweitern.

Und eine der essentiellen Grundlagen dafür ist die Grenzen eigenen Wissens zu kennen und sie jeden Tag neu und gern neu ausloten und ausdehnen zu wollen, ob fachlich oder menschlich. Nur wer bereits ist, bei anderen wie bei sich zu erkennen und anzuerkennen, dass jeder jeden Tag und mit jedem Menschen, dem er begegnet, mit dem er lebt oder arbeitet und zusammenarbeitet hinzulernt, hinzulernen kann, setzt Steinchen um Steinchen ins Mosaik des Bildungsradius und -horizontes fort.

Alt ist man auch im Arbeitsleben nicht mit 40 oder 50plus. Alt wird  – das war und ist unverändert meine Meinung – erst, wer nicht mehr neugierig ist, Neues und mehr lernen zu wollen. Sich weiter zu entwickeln. Schade und vergeudet finde ich jede Chance, die Menschen vorenthalten ist oder wird, die gleich welchen Alters oder welchen Berufes oder anderer Kriterien, neue Aufgaben übernehmen wollen und dafür neue Schritte gehen. Bildung und Fortbildung gehören zu den Mitteln, die dies unterstützen und fördern. Welche aber sinnlos wären, würden sie nur angeboten oder gar genutzt, fänden aber keine Chance zur Anwendung auch in Arbeit und Praxis und weiterem Fortkommen. Unabhängig von Alter und bisherigen Erfahrungen.

Auf jeder Seite der Bildungsoptionen – derjenigen, die sie vermitteln und anbieten und der anderen, die sie suchen und annehmen, entstehen damit ………….in der Tat Werte. Wie, so sinnig und schmunzeln machend, das Motto der Baufirma, das zufällig am Baugerüst zu lesen war.

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Wir schaffen Werte – Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Einer der Bildungsstandorte rund um den Staffelsee ist – btw – das ifb.

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Bildungsstandort am Staffelsee © Liz Collet

Die sonnigen Ansichten und Aussichten rund um den Standort des ifb, des Instituts zur Fortbildung von Betriebsräten KG, sind selten so ruhig, wie an den Weihnachtsfeiertagen, als die Bilder vom bisherigen und dem zusätzlich hinzugekommenen Gebäude während eines meiner Feiertagsspaziergänge entstanden.

Seit dem 7.1.2016 ist man nach dem Ende der Winterferien wieder sehr betriebsam für alle da, die sich bilden, weiter- und fortbilden wollen. Schauen Sie doch auch einmal rein, in das Programm und die Vielfalt von Seminarthemen und -angeboten und das Portfolio der Literatur und anderen Bildungsangebote dort, die Sie weit über die Grenzen des Blauen Landes hinaus an vielen Seminarorten nutzen können! Interessiert?

Oder…………besser gefragt: Auch immer noch neugierig und wissenslustig, pardon: wissensdurstig und -hungrig, sich weiter zu entwickelen und weiterzubilden?

Dann………….bitte  HIER entlang!

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3 Antworten zu “Die eigentlichen Plätze an der Sonne: Bildungsstandorte

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