Weihnachtslied 2015 des BR

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Advent in der kleinen Lindenburg © Liz Collet

Erinnern Sie sich noch an dieses wunderschöne Weihnachtslied des BR, mit dem ich meine jährlichen Weihnachtswünsche für meine Blogleser am Ende des Jahres 2012 verband? Am Ende des Jahres 2012 blickte ich auf ein Jahr zurück, in dem ich meine  Isarmetropole hinter mir ließ, in der ich aufgewachsen war und in die ich nach ein paar Jahren mit Studium, Referendarzeit und mit Mann und Maus wieder beruflich bedingt zurückgekehrt und 21 Jahre geblieben war. Bevor ich 2012 dann diese  mit dem Umzug eintauschte gegen einen Platz im Blauen Land. Das Blaue Land, das ich seit 1992 rund eineinhalb Jahrzehnte aus Winter- und Sommerferienzeiten kannte und liebe. Wo ich zwischen den Jahren manches Jahr Entscheidungen traf. Manches Mal sich klärende Richtung dafür findend, wenn ich am Hang über Seehausen mit dem Auto in eiskaltem, verschneitem Winter bei sternenklarer Nacht dort ankam. Und an den Tagen zwischen den Jahren im Winter dort Muße und Ruhe hatte.

Das Weihnachtslied des BR 2012 mit dem Titel „Frohe Weihnacht, Bayernland“ kann man zwar inzwischen (leider) nicht mehr auf dem YouTube-Kanal des BR wie seinerzeit abrufen, aber noch 3 Tage lang hier hören und sehen.

Ich finde es unverändert wunderschön und höre es gern dieser Tage. Und denke, wie rasch diese 3 Jahre verstrichen sind; was nicht nur, aber zum Teil auch daran liegt, was in diesen 3 Jahren (mit einem nochmaligem Umzug und allem, was damit verbunden ist vorher und anschliessend) lag und Zeit schnell verfliegen lässt und „Zeit frisst“. Doch darüber nachzudenken, bleibt der Zeit zwischen den Jahren bei mir vorbehalten. Jener Zeit zwischen Weihnacht und Neujahr, bzw. bei mir Dreikönig, die traditionell bei uns so „staad“ das alte Jahr ausklingen, das neue einläuten lassen und Gelegenheit, Muße in den Winterferien am See geben, „Bilanz“ zu ziehen und einen neuen Kalender aufzuschlagen. In jedem Sinne des Wortes. Mit dem Buchkalender, den ich unverändert jedes Jahr führe und mit Terminen fülle, die natürlich noch längst nicht vollständig sind. Aber die Termine und Pläne, die ich während der Zeit zwischen den Jahren mit dem Blick auf das, was bisher und im dahinschmelzendem, fast weggeschmolzenem Altjahr und dem, was ich aus diesen Erfahrungen für das neu aufzuschlagende Jahr wünsche und machen werde und will und frühzeitig plane.

Manche Termine sind fix, wie solche für Vorträge und Ähnliches, bei dem von Veranstaltern bereits Termine vorliegen, auch Fristen und Deadlines zu beachten sind, zB für Manuskripte, die Veranstalter benötigen rechtzeitig vor den Veranstaltungen selbst. Die in rechtlichen und medizinischen Bereichen nicht selten eben schon im Vorjahr oder monatelang vorher bekannt sind. Andere werden sich natürlich ergeben wie jedes Jahr, für die man Raum und Luft und Zeit haben will. Und für die es wichtig ist, die bereits feststehenden Daten und Termine und die Arbeit für diese gut organisiert zu haben. Und zwischen all diesen liegen die Wünsche und Pläne für Dinge, die man sonst gern machen wird und denen man auch Zeit einräumen muss, wenn man sie nicht Jahr um Jahr nur als Wunsch weiter tragen, sondern realisieren will.

Auch dazu ist es gut, in der Zeit zwischen den Jahren bissl Steh’z’bleibn, auch rückblickend zu sehen und zu betrachten, was ist im vergangenen Jahr gewesen, wie hat sich das entwickelt, seit man grössere und kleinere Änderungen im Alltag und im Leben entschieden und umgesetzt hat? Was hat man erreicht, in einem Jahr oder – wie ich beim Weihnachtslied 2012 denke und den Wechsel von der Großstadt in eine Kleinstadt und eben hierher das Blaue Land….?

Vielleicht geht es Ihnen auch manches Jahr so? Für den Jahresrückblick ist es noch ein wenig Zeit, aber gerade auch der Advent, die Zeit der eigentlichen Besinnlichkeit ist dafür gedacht. Eigentlich.

In diesem Jahr gibt es nun gerade eben publiziert ein neues Weihnachtslied des BR, das Sie HIER und auch HIER bei Youtube sehen und hören können. Und auch aus diesem kann man, wenn man genau hinhört, zwischen und in den Zeilen eines der Themen heraushören, das dieses Jahr wie kein anderes geprägt hat. Und über 2015 hinaus noch beschäftigen und prägen wird, Herausforderung der besonderen Art. Nicht alle kann man immer, allein und immer allein in einem Kalenderjahr meistern und dann abschliessen, wenn das Jahr geht und Platz für ein neues macht. Nicht alle Kapitel und Herausforderungen und Aufgaben kann man dann, wenn man den Schlüssel zur Türe des endenden Jahres herumdrehen möchte und die zum neuen öffnen, ebenso als erledigt abhaken und abschliessen.

Ein Stern, der zur Orientierung und als Wegweiser ins Ungewisse des Neuen, ebenso wie des Neuen Jahres nach den Festtagen helfen könnte, wäre schön.

Ein zwei Jahrtausende alter Stern prägt vieles in dieser Gesellschaft. Nicht nur Seefahrer, die ihren Kurs auf See suchten, orientierten und orientieren sich bis heute oft noch an den Sternen, wenn ihnen keine anderen Mittel zur Verfügung stehen oder ergänzend. In der Hoffnung auf………. neues Land, neue Chancen, Ziele und Wünsche leben und sich erfüllen zu können.

„Siehst Du noch den Stern?“ .……….ist auf den ersten Blick eine Weihnachtsbotschaft.

Und mehr als diese. Jeder hat nicht nur zu Weihnachten seinen „Stern“, sein ganz eigenes Lied in sich, die Botschaft, die ihn bewegt und in Bewegung setzt, auf Ziele und Wünsche zu und mit diesen, einer Hoffnung, die ihn treibt.Das Licht in einem Stern, das ihn trägt und bewegt.

Im Kinderzimmer meiner Kindheit hing in der Adventszeit anstelle der Kinderzimmerlampe einer jener Sterne, ein roter, in denen ein kleines Glühbirnchen durch die gestanzten Sterne Licht an Zimmerdecke und Wände warf. Auch im Kinderzimmer meines Sohnes hängte ich jedes Jahr einen solchen anstelle der Deckenlampe. Wärme, Behaglichkeit, gingen in dem „Sternenlicht“ in der Adventszeit von dem Stern aus.

Nicht alle Wünsche werden wahr, die nicht auf dem Wunschzettel für ein Geschenk, nicht die anderen. Aber beim Blick auf den Stern, diesen wie jenen, dem drei Weise folgten, folgen wir immer dem Gefühl von Hoffnung, dass vieles mehr möglich ist, als es sonst im Jahr scheint. Und wenn nicht in diesem, noch nicht in diesem, dann vielleicht mit dem neuen Jahr. Das – jedenfalls hierzulande – nicht mit dem Stern endet, sondern mit Sternsingern und Dreikönig die Hoffnung und Wünsche weiterträgt.

Noch immer hält der Mensch es mit den Sternen, denen er folgt, nach denen er morgens oder besonders abends blickt und Ausschau hält, sich orientierend, hoffend, wünschend. Ob mit den Mehrmastern unter den Seglern früher, als Segler(in) heute noch.

Während man sein Bestes gibt, den Kurs zu suchen, zu finden, zu halten, zu ändern wo nötig, im Leben, wie beim Segeln. Aber eben auch auf ein bisschen „Glück von oben“ und Licht und Wegweiser hofft. Und nicht nur zu Weihnacht und Jahreswechsel geht der Blick in den Himmel. Hier im Blauen Land habe ich unzählige mehr Sterne immer schon fasziniert und gern betrachtet, als man sie in München sehen kann. Oder anderen Orten, an denen zu viel Licht bis zu Lichtsmog, der sie verdeckt. Zu Studienzeiten liebte ich den Blick aus dem ersten Zimmer an der Donau auf Dom und Silhouette der Stadt und zu warten, bis „mein Stern“ aufging. Nicht nur dort. Über dem Murnauer Moos kann man sie bis über Alpspitze  funkeln sehen. Und mancher Fotograf im Werdenfelser Land fängt viel von ihrem Zauber unermüdlich ein, während ich sie mir nur gern betrachte………..

Gloria in excelsis Deo ist eine Festmusik von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Weihnachtskantate 1742 in Leipzig und bearbeitete dazu Musik, die er 1733 in einem Gloria für den Dresdner Hof komponiert hatte und die er später als Gloria seiner h-Moll-Messe verwendete.

Für die musikalische Weihnachtsbotschaft des Bayerischen Rundfunks haben in diesem Jahr mehr als 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unter ihnen viele bekannte BR Stimmen und Gesichter, gemeinsam ein Weihnachtslied eingesungen. Professionell unterstützt von BR Chor und dem Münchner Rundfunkorchester.

Das dafür verwendete Original „Angels‘ Carol“ stammt vom englischen Komponisten John Rutter (hier mit Text).

Zum Weihnachtslied des BR 2015 :  „Gloria in excelsis Deo“

Ich wünsche Ihnen einen guten Stern!

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