Althergebrachtes – und die Lust auf Neues aus Altem

Zimt-Rosenkuchen © Liz Collet

Zimt-Rosenkuchen © Liz Collet

Das Rezept zu diesem Zimt-Rosenkuchen aus einem Hefeteig ist als Rezept kinderleicht. Ich habe es HIER in meinem Schmankerlblog für Sie schon veröffentlicht.

Für das Schlagen von Hefeteig ist vieles leichter, seit es elektrische Geräte gibt, die uns mit Knethaken und ausreichender Wattzahl helfen, diesen zuzubereiten. Als Kind musste ich dennoch – nachdem meine Mutter mit dem Knethaken des Handrührgerätes den Teig hergstellt hatte – helfen, ihn noch zusätzlich mit einem hölzernen Kochlöffel so lange weiter zu schlagen, bis er in der weissen Emailleschüssel mit dem dunkelblauem Rand „Blasen schlug“. Das ging tüchtig in die Arme (daher ja auch die Hilfe für meine Mutter und Grossmutter) und das war der Grund, warum ich das Backen von Hefeteig anfangs jedenfalls weniger gern hatte, als jeden anderen Teig. Mit der Zeit und wenn man es oft genug gemacht hatte, gewöhnte man sich (ebenso wie die Arme) daran.

Und als ich während meiner Studienzeit dann eine Backhaube aber noch kein Handrührgerät besass, genügte mir ein Schneebesen und ein Kochlöffel, um auch Hefeteig wie jeden anderen Teig damit zuzubereiten und Kuchen wie Hefezöpfe und -Kränze zu backen.

Wie gern nicht nur ich selbst inzwischen mit Hefeteig backe, merkt man auch an den Kunden meiner Bilder und den Verlagen und dortigen Veröffentlichungen, welche die Rezepte und Bilder übernehmen (Links dazu am Ende dieses Artikels). Wenn es um „kinderleichte“ Rezepte geht, ist es natürlich heutzutage auch deswegen ein so beliebter Teig, weil wir entsprechende Küchengeräte besitzen und nutzen können.

Daß ich noch als Studentin und Referendarin auch ohne solche Hefeteig eben mit der Hand, bzw dem Kochlöffel aufschlagen konnte, minderte nicht die Freude an dem später in meinem kleinen Haushalt eingezogenen ESGE Zauberstab (für mich nach wie vor DAS Lieblingsgerät unter den Stabmixern, weil es langlebiger als jedes Konkurrenzprodukt war, von denen keines auch nur annähernd 20 Jahre gehalten und funktioniert hätte). Oder an dem ersten eigenen Handrührgerät, das Rühr- und Knethaken besaß und ebenfalls mehr als 14 Jahre tadellos funktionierte, wäre es nicht einer Büromitarbeiterin zu Boden gefallen. Das Nachfolgemodell hielt und hält seither (unberufen – auf den Holztisch geklopft!) ebenfalls bereits seit 1998 und hat ausser ein wenig Isolierklebeband an einer bisschen zu nah an eine sehr heisse Stelle des Topfrandes beim Suppen-Pürieren (mit dem Pürierstab des Gerätes) geraten war, noch keine Verarztung benötigt.

Und heute – gebe ich zu – bin ich durchaus froh, nicht mehr mit dem Kochlöffel den Hefeteig aufschlagen zu müssen. Auch wenn man es könnte, wenn es nötig wäre und man sich dann ein paar Minuten mehr Zeit für den Teig nehmen müsste zwischen den Schritten, wo er unter Leinen ruht und geht.

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Alter Küchenquirl © Liz Collet

Althergebrachtes ist indessen wieder gefragt, wie jede Zeitschrift und Onlineveröffentlichungen rund um Themen von Landleben, neudeutsch LandLive, Landlust, Landhaus und Landfrauen belegen, ebenso bei Haus und Garten und Cottage Lifestyle von Küche bis in jedes andere Zimmer und eine geweckte und gepflegte Nostalgie, welche Verlagen wie Händlern von Kulinarischem wie Küchenutensilien Marktchancen und -lücken öffnet und Zielgruppen (neu) erschliessen soll und kann. Wer sich auch in Netzwerken, Communities, Blogs und Social Media umsieht, kann Trend und Sehnsucht danach und damit verbundenen Erinnerungen und neuer Liebe zu diesem nicht übersehen. Das ist nicht wirklich überraschend, denn neben der schlichten wiederentdeckten Lust am DIY, am Selbstgemachten und Do it Yourself aus Gründen der Nostalgie, der Müllvermeidung sind es auch banale Gründe der Monetik, die bei vielen hinter der neuen „Ethik“ der Wiederverwendung und -verwertung steckt. Und das ist – sagen wir es doch wie es ist – keineswegs der schlechteste der Gründe. Er ist nur nicht neu, sondern seit der Zeit von Großeltern und Urgroßeltern vorübergehend aus der Mode gekommen. Alles neu, war die Devise der Wirtschaftswunderzeit und den Jahrzehnten danach, als jeder sich schier alles leisten zu können schien. Einschliesslich der neuen Mode, über die Verhältnisse zu leben. Auf Kredit zu kaufen, zu reisen und sich, die Wohnung und im eigenen Leben einzurichten.

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Alter Küchenquirl © Liz Collet

Das tun manche immer noch – Sie erleben das tagtäglich in Ladenketten, die Hightech zum Geiz-ist-Geil-Preis anbieten und hierfür auch Finanzierungsangebote. Und Sie erleben es dort, wer – sogar mit Hartz-IV-Bescheiden und -Zahlungseingängen auf den Kontobelegen für die Finanzierungsanträge beim Kauf erscheint. Und nicht etwa Dinge wie Kühlschrank, Herd oder Waschmaschine damit finanzieren will, was man vielleicht noch bei deren Notwendigkeit für Familien mit Kindern verstünde. Sondern das Ultra-Hyper-TV-Teil, Smartphones für Kids und andere Dinge. Keine Legende, mit eigenen Augen und Ohren erlebt und gesehen, keine Einzelfälle.

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Alter Küchenquirl © Liz Collet

Für unsere Großeltern wäre das undenkbar gewesen – man kaufte nur das Unverzichtbare und musste auch auf dieses oft verzichten und lange warten, bis man das Geld zusammengespart hatte, um es sich leisten zu können. Kredite, Girorahmen, Ratenkaufverträge – indiskutabel.

Und was man besaß, wurde gepflegt, repariert und nicht einfach ersetzt und neu gekauft. Das war zugegebenermaßen in mancher Hinsicht noch einfacher, als und wo man es mit Werkzeug zu tun hatte, das entweder nicht elektrisch oder bei Elektrogeräten noch zu öffnen und mit Ersatzteilen reparierbar war. Selbst oder durch jemanden, der sich damit auskannte und half oder der als Werkstatt im letzten Fall zur Not dann eben auch damit beauftragt wurde oder werden musste. Mein Vater – gelernter Elektriker und Fernmeldetechniker – reparierte kostenlos und hilfsbereit nicht nur daheim und in der Familie, sondern auch in Nachbarschaftshilfe Radios und Fernseher, wenn sie defekt waren. Mein Grossvater – gelernter Werkzeugmacher – fabrizierte und reparierte manches andere und auch das Alltägliche im Haushalt an Geräten selbst.

Gestehen wir es uns ein – unsere Generation täte sich mit beidem schwer, weil die Technik für uns nicht mehr in ihrem „Inneren“ einsehbar, geschweige denn verstehbar und reparierbar ist. Wir ärgern uns über geplante Obsoleszenz bei Produkten, die nur noch – wenn überhaupt – die Garantiezeit er- oder kaum überleben.

Und über die Hilflosigkeit angesichts nicht mehr vorhandener Reparatur- und Ersatzteilangebote und die Abhängigkeit von Handel und Herstellern, die uns das liefern, was in den letzten Jahrzehnten bequem und durchaus gefragt war:

Alt gegen Neu zu tauschen, was nach und nach mit sinkender Qualität die Müllberge wachsen liess, während die Preise sanken. Bis wir uns nun wieder sehnen nach „Aus Alt MACH Neu“ und nach Möglichkeiten und Angeboten, Altes auch wieder zu nutzen, weiter zu nutzen und zu reparieren oder in Repair Cafés und Nachbarschaftshilfe einander beim Reparieren zu helfen und helfen zu lassen.

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Alter Küchenquirl © Liz Collet

Bei aller Kritik an Social media, die man üben kann und zu recht übt, wo diese ihre unschönen Wirkungen haben und das Internet als solches – aber Facebook-Gruppen, in denen Gebrauchtes von Hand zu Hand wandert, sind ein schönes Biotop wieder entdeckter Wertschätzung für Gebrauchtes und wirklich Benötigtes und nicht mehr selbst Benötigtes: Ob kostenlos abgegeben,  anstatt entsorgt zu werden oder gegen einen Preis, mit dem der eine Spass an dem „neuen“ Teil hat und der andere sich freut, keinen Müll zu verursachen und zudem noch etwas von dem selbst einmal bezahlten Preis dafür zu bekommen, was nach wie vor Wert hat – auch für einen anderen – und daher auch Wertschätzung durch Nutzung und kleinen Preis beim Weiterverkauf damit wiedergewinnt, diese Gruppen sind auch „Nachbarschaftshilfe“ im besten Sinne, weil sie meist eben auch von Hand zu Hand Dinge weiter geben. Man sieht zuvor auf einem Foto, was man bekommt und kann es ausprobieren, wenn man sich trifft um es abzuholen und sehen, ob es passt, bevor dann der Kauf oder die Schenkung zustandekommt und abgewickelt wird. Und im allerbesten Fall ergeben sich dann nicht selten nette Begegnungen und Gespräche und hin und wieder gar neue Bekanntschaften. Real Life. Zurück zum realen und nicht nur virtuellen Leben, zu Althergebrachtem, zum kleinen Marktplatz, auf dem man kauft, schwatzt und plaudert, sich trifft, anstatt nur online Neues zu kaufen.

Und manchmal findet sich dann auch so ein Teil, das zwar sogar stromlos und damit höchst ökologisch betrachtet sinnvoll nutzbar wäre. Aber mit dem allein die wenigsten heute noch neben Beruf oder mit mehrköpfiger Familie und anderem den Haushalt und die Alltagshausarbeit machen wollten. Die Technik erleichterte Müttern und Großmüttern mit der Zeit vieles im Haushalt, den sie mit mindestens 4 und meist mehr Familienmitgliedern schaffen mussten, meine Grossmütter zusätzlich zu Arbeit, um die Familie zu ernähren. Während wir heute nostalgisch schön finden, was es vorher gab. Und beides betrachte ich mit Dankbarkeit als Luxus: Althergebrachtes zu kennen und zu schätzen, aber auch den Fortschritt.

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Alter Küchenquirl © Liz Collet

Und so freue ich mich auch an diesem alten handbetriebenen Küchenrührgerät, das – Sie ahnten es vielleicht? – mir über eine der Facebook-Gruppen in die Hände fiel. Wo es eine nette Nutzerin als den Küchenqirl ihrer Oma anbot. Der Weg zur Abholung führte mich dann vor ein paar Tagen Richtung Riegsee hinaus – und weil es grad ein schöner Abend war, spazierte ich einfach anschliessend noch 1 Stündchen weiter über Froschhausen und nach Riegsee hinüber. Nicht nur, weil ein Spaziergang abends hübsch ist, sondern auch ein bisserl auf Motivsuche für ein paar der nächsten Fototouren. Entdeckte Lustiges, Hübsches, Altes, Neues, Schmunzelwertes, hatte unterwegs ein paar nette Unterhaltungen am Gartenzaun, sah Menschen im Garten an einem alten Tisch wie in schwedischen Sommernachtsfilmen beim Grillen und Geniessen von Essen, Wein, Bier und Sonnenuntergang beisammensitzen und lernte zwei nette Damen kennen, die auf dem Weg nach Oberammergau zu Romeo und Julia waren und mich kurzerhand mit ihrem Auto mitnahmen. Auch das ist – für manchen Stadt- oder Großstadtmenschen – neu. Und alterhergebracht zugleich. Und eines der Dinge, die ich hier sehr mag, im Blauen Land. Man geht und fährt nicht einfach so aneinander vorbei, man begegnet sich eher und mehr noch, als „in der Stadt“. Man schaut ein bisserl mehr aufeinander. Das hat seine Vor- und Nachteile, wie mancher denken mag, den es schon im Reihen- oder Mietshaus stört, wenn der Nachbar zu sehr schaut, was er grad macht. Und jeder (scheinbar) alles über jeden weiss. Oft aber weiss man oder der andere gerade deswegen auch, wie und wo und wer einem bei diesem oder jenem helfen kann und wer was hat, was man brauchen kann oder wer was brauchen könnte. Wenn man fragt. Und redet miteinander. Im guten Sinne.

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Alter Küchenquirl © Liz Collet

Und nun wollen Sie wissen, was ich mit einem handbetriebenen alten Küchenquirl anfange, den manche nur in einem Museum suchen würden, anstatt ihn zu benutzen? Tja………das bringt die Sehnsucht der Kunden und Menschen so mit sich, die nach Althergebrachtem, nach Rezepten und Dingen und einem Leben mit dem, was schon Großmütter zu schätzen wussten, suchen. In Zeitungen, online und für alles rund um Küche und Kulinarisches – auch für Fotografie für Food und Rezepte und Verlage brauche ich manchmal schlicht und einfach ein paar hübsche, alte, dekorative Utensilien.

Und freue mich, wenn mir so ein altes, gern und viel genutztes Schätzchen in die Hände fällt, das – bei mir mindestens dann eben auf diesem Wege – eine neue und weitere Nutzung und Verwendung findet. Und das ich – wie viele alte und nach wie vor nützliche und gebrauchte und genutzte Sachen, aber auch als jemand, der nicht nur Hightech, Elektrik und Elektronik und Technik spannend findet, sondern auch Freude an mechanischen Werkzeugen und Mechanik hat – auch als Handwerks-Stück, als handwerklich hergestelltes Stück im Detail interessant finde.

Wenn Sie auch solche Stücke mögen, dann schauen Sie doch mal im Freilichtmuseum Glentleiten rein.  Ein Ausflug, der sich auch von Murnau aus immer lohnt.

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