Wochenend‘ und Sonnenschein…….

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Life’s Just a Bowl of Cherries © Liz Collet

Das (verlängerte und doch schon halb vergangene) Wochenende ist wettertechnisch ja eher durchwachsen und manchem sind die zwischen den sonnigen Stunden oder Momenten der Tage fallenden Regentropfen und bisweilen heftigen Schauer ein Verdruss.

„Den halben Urlaub lang hat es geregnet, das war doch kein Urlaub! Und ich hatte mich so auf den Urlaub gefreut!“

Nein? Keine freie Zeit gehabt? Etwa arbeiten gegangen an den Urlaubstagen? Oder während andere wirklich arbeiten mussten sich stundenlang über Regen geärgert, anstatt selbst die freien Stunden zu geniessen?

„Und ich habe mich so gefreut!, sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut – ist das nichts?“
Marie von Ebner-Eschenbach

Es ist im Kern immer die Frage des Anspruches mancher Menschen an andere, an die Welt, an andere Menschen und ja sogar an das Wetter, die sie glücklich machen müssten. Wehe wenn nicht alle anderen sie glücklich machen! Und bitte genau so und genau alles das, was sie jetzt gerade und sofort und wie sie es haben wollen! Wetter inklusive!  Wehe wenn nicht – und wehe wenn besonders im Urlaub nicht.

Es hat seinen Grund, warum das schief geht. Und auch, warum nach Urlaubswochen nicht wenige Anwälte mehr Termine im Kalender notieren dürfen, in denen es um Trennung und Scheidung geht. Nicht nur nach Weihnachtsurlaubstagen. Weil wieder mal irgendwer irgendjemanden im Urlaub nicht das geboten hat, was dieser sich vom Urlaub und von jemandem im Urlaub erwartete. Und nicht bekam. Und dann hat’s auch noch geregnet! Oder der Regen war eh schuld. An der Laune eh. Und daran, dass man nix mehr miteinander und sich anzufangen wusste.

„Ja, so ein Regenschauer reinigt manches……….. in der Luft und im Leben“…

seufzt dann vielleicht der eine oder andere Anwalt. Und tröstet sich damit, dass es auch dafür Trostpflaster gibt. Für die Unzufriedenheit der Menschen mit dem Wetter. Und der Wetterlage. Und dem abgekühltem Klima der Beziehungen. Das Trostpflaster heisst Anwaltskostenrechnung. Und wie immer die Wetterlage ist, sie stimmt jeden Anwalt ein bisschen heiterer. Wie ein warmer Regen………. 😉

So kann’s gehen, wenn man sich Urlaub und das Leben generell vom Regen und der Wetterlage beeinflussen lässt. Anstatt sich die Rosinen herauszupicken. Die Rosinen der Regentage!

Mich verwunderte schon als Kind, wenn andere Kinder dann schlecht gelaunt waren oder quengelten, dass sie nicht wüssten, was sie dann anfangen sollten. Mit sich, ihrer Zeit, sei es draussen oder drinnen.

Mir wurde bei keinem Wetter (und auch sonst niemals) je langweilig – und das ist bis heute so: Langeweile kenne ich nicht, es gibt viel zu viel und immer etwas zu tun und viel zu viel, das interessant ist und Spass macht, egal bei welchem Wetter. Mag sein, dass in gewissem Umfang dies leichter auf jemanden zutrifft, der sich malend, zeichnend, lesend ebenso stundenlang vergnügen kann, wie mit Musik oder die Natur bei wirklich jedem Wetter liebt, bei Wind, Wetter und Wasser von oben ebenso wie unter dem Kiel. Wer mir aber erzählt, bei schlechtem Wetter schlechte Laune zu bekommen, zeigt nicht nur, dass  er das Wetter (naturgemäss) nicht im Griff hat (und eh nicht haben kann), vor allem aber sich selbst nicht. Und sich und sein eigenes Wohlbefinden davon abhängig macht, welche Laune der Natur gerade welches Wetter zaubert.

Die schönsten Wetterstimmungen liegen – auch im Blauen Land – in der Luft und über dem Land bei Regen oder unmittelbar danach, wenn die Kamera in Wassertropfen auf Blättern und Blüten Reflektionen einfangen kann

Iris Sibirica © Liz Collet© Liz Collet

Iris Sibirica © Liz Collet© Liz Collet

oder leichter Dunst über dem See oder dem Murnauer Moos liegt. Wenn es scheint, als lägen Wattebauscherl über den Moos und den Drischen.

Brigadoon im Murnauer Moos© Liz Collet

Brigadoon im Murnauer Moos© Liz Collet

Gar nicht zu reden davon, dass Regen für die Natur so lebensnotwendig ist wie für den Menschen, der selbst zu mehr als 80% aus Wasser besteht und leichter verdursten, denn verhungern kann.Nicht zu reden davon, welcher Reichtum und Schatz Wasser und damit auch Regenwasser in unseren Breitengraden ist, wo andernorts auf der Welt Menschen an Wassermangel leiden und sterben.

Aber mancher regt sich so leicht über Regen auf, wie ihn die Fliege an der Wand ärgert. Die er nur aus dem Fenster scheuchen müsste, anstatt sich davon die Laune verderben zu lassen oder um sich und nach ihr zu schlagen.

Es ist so ähnlich mit den Menschen, die sich im Laden, bei der Arbeit oder sonst über Menschen ärgern, die unfreundlich sind, wenn sie diese als Kunden bedienen. Als Schulmädel habe ich in einer Bäckerei gearbeitet. Zu unfreundlichen Kunden war ich dann immer besonders freundlich – die meisten reagierten dann selbst freundlicher. Und manche genierten sich für ihre eigene Unfreundlichkeit  dann richtig, wenn man sie besonders zuvorkommend behandelte. Wenn sie bemerkten, wie ungezogen sie selbst plötzlich in ihrem eigenen Tonfall wirkten, in den eigenen Ohren, vor anderen Kunden neben ihnen, während sie selbst sehr freundlich behandelt wurden. Sie waren kein zweites Mal unfreundlich zu mir, wenn sie in der Zeit danach wieder in der Bäckerei einkauften und einige wollten bevorzugt von mir als Kunden bedient werden. Was sich gut traf, weil meine Kolleginnen froh waren, wenn sie bisher barsche oder Brummelkunden nicht mehr bedienen mussten. Und stattdessen vergnügt kommentierten, dass „ihre kleine Aushilfe“ diese schwierigen Kunden „zähmte“. Letzteres war nicht im Entferntesten mein Ziel – ich wollte nur gute Arbeit machen, zufriedene Kunden haben, die gern wieder kommen sollten. Nicht nur weil das am besten meinen Aushilfsjob sicherte. Sondern weil mir die Arbeit dann selbst einfach mehr Spass machte, wenn Kunden ebenso gern im Laden einkauften, wie ich dort arbeitete.

Man kann nicht jeden Kunden oder seine Laune ändern. Ebensowenig wie das Wetter. Aber sich selbst.

Und lachen, wenn es regnet. Weil es auch regnet, wenn man nicht lacht.

Wer sich und seine Launen mit dem Wetter entschuldigt und das ernsthaft als Grund ansieht, mag manches Problem haben – das Wetter ist es in Wahrheit nicht.

Aber es ist eine beliebte, bequeme Ausrede.

Anstatt sich bei jedem Wetter zu vergnügen, mit dem, was dabei möglich ist. Draussen mit der passenden Kleidung, drinnen, wofür grade Regenschauer wunderbar Zeit schenken. Ich könnte endlose Listen schreiben, was mir zu letzterem alleine schon alles einfiele. Aber verzeihen Sie es mir – ich tue es lieber. Jetzt. Und mit Genuss!

Und picke mir eine süsse Frucht – seien es Rosinen, Beeren oder Kirschen – nach der anderen aus allem, was man mit der Zeit anfangen kann aus DIESER wie jeder anderen Schüssel mit Kirschen. Sie nicht auch?

 Ein sonniges und wenn grad nicht sonniges, dann allemal ein heiteres Wochenende für SIE !

LIFE IS JUST A BOWL OF CHERRIES

Life is just a bowl of cherries.
Don’t be so serious; life’s too mysterious.
You work, you save, you worry so,
But you can’t take your dough when you go, go, go.

So keep repeating it’s the berries,
The strongest oak must fall,
The sweet things in life, to you were just loaned
So how can you lose what you’ve never owned?
Life is just a bowl of cherries,
So live and laugh at it all.

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