Frühlingslaune mit Tulpen


© Liz Collet

Tulpen machen im Garten mit der richtigen Pflege jahrelang Freude. Im Haus werden sie als Blüten selbst geschickt inszeniert zum Augenfang als Dekoration. Selbst kopfüber und verdreht machen sie mit ein wenig Geschick noch bella figura.

Im 17. Jahrhundert waren Tulpen eine fast unbezahlbare Kostbarkeit. Die ersten kamen Ende des 16. Jahrhunderts in die Niederlande und waren für die Menschen der damaligen Zeit absolut exotische Blumen. Kaum einer konnte sich die damals sehr teuren Zwiebeln der Tulpen leisten. Das machte Tulpen in kürzester Zeit zum Statussymbol.  Die wohl berühmtesten und inzwischen ausgestorbene Rembrandt-Tulpen waren die ‘Semper Augustus’. Sie waren 1637  wegen ihres besonderen Aussehens mit 10.000 Gulden pro Zwiebel die teuersten Tulpen, die es jemals gab. Die Summe entsprach beispielsweise dem Wert eines  Grachtenhaus in Amsterdam.

Die Blütezeit der Tulpen reicht bis in den Mai hinein.


© Liz Collet

Schon eine einzelne Blüte macht dann nicht nur der Kamera und dem Auge des Fotografen Lust auf immer neue Blicke und Einblicke auf und in die zauberhaften Frühlingsbotinnen. Gelb ist eine DER Symbolfarben für den Frühling schlechthin, die auch mit Narzissen in Frühlings- und Ostersträussen gern ver- und gebunden wird.

Dazu ein Tipp an dieser Stelle:

Am 12.4.2014 findet im Botanischen Garten München  die Veranstaltung „Basteln und Botanik – Ostersträuße für daheim“  für Familien mit Kindern ab 6 Jahren mit Führung und anschließendem Binden von Ostersträußen, in Kooperation mit dem MPZ statt.

13 – 16 Uhr
Treffpunkt: 13 Uhr, Eingangshalle der Gewächshäuser

Teilnahmegebühr: 2 € pro Kind
Materialgeld: ca. 8 € pro Strauß

Anmeldung erforderlich bis 08.04.2014
Telefon: 089 17861-310, Mo bis Fr: 10 – 12 Uhr, Mo bis Do: 14 – 16 Uhr oder E-Mail: info@botmuc.de

Quelle, Details und weitere Veranstaltungen HIER.

Aber auch als Solisten sind einzelne Blüten ein zauberhafter Blickfang. Als Blüte, wie auch als Foto- und Kunstdrucke an der Wand.

Gelb  ist dabei nicht gelb, sondern kann von zart hellgelb bis zu sattem Sonnengelb und bis ins zarte Hellorange reichen.

Die Blüten lohne aber auch den Blick als „Einblick“: Sie stehen meist einzeln und endständig oder in wenigblütigen Blütenständen. Hochblätter fehlen meist. Die aufrechten Blüten sind zwittrig, dreizählig und glocken- bis napfförmig. Zwei Kreise freier Blütenhüllblätter bestehen aus teils  verschieden geformten Blütenblättern.

Faszinierend ist immer wieder das Aussehen und die Details im Inneren. Die Staubfäden sind manchmal behaart. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen und mit vielen Samenanlagen ausgestattet. Der säulenförmige Griffel ist unterschiedlich lang ausgebildet, endet aber immer in  einer dreilappigen Narbe.


© Liz Collet

Darüberhinaus faszineren neben den glattrandigen Tulpensorten die vielfachen weiteren Sorten und Variationen, bei denen die Blütenblätter filigrane, „gerüscht“ und „gezackt“ anmutende charmante Formen zeigen.

Bildquellen: Liz Collet (Einzelheiten immer auch gern auf Anfrage, ebenso wie weitere Motive)

Postkarten, Poster, Drucke (auch gerahmt)

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