Erstes Blühen des Jahres

Hold me tight © Liz Collet

Hold me tight © Liz Collet

„Das Schicksal
geht mit uns
wie mit Pflanzen um.
Es macht uns
durch kurze Fröste
reifer.“
Jean Paul

Liegt die Betonung  dabei nicht auf „kurz“? Sagt da mancher. Der den Winter weg- und Frühling herbeiwünscht. Dabei sind auch derzeit Blüten schon in der Natur zu entdecken. Nicht nur Winterschneeball  rund um das Münterhaus.

Rund um das Münterhaus © Liz Collet

Rund um das Münterhaus © Liz Collet

Sie müssen auch sonst gar nicht mehr lang warten, bis Sie hier weitere Bilder von Blüten und anderen Pflanzen 3 steps outdoor von mir zu sehen bekommen. Aber wenn Ihnen bis dahin die Zeit dennoch zu lang werden sollte, habe ich drei Tipps für Sie:

1.

Januar ist die ideale Zeit, um Pflanzen wie Primeln, Duftveilchen, Mohn, Tränendes Herz, Enzian, Anemonen, Eisenhut, Lampionblume, Küchenschelle, Frauenmantel, Glockenblumen, aber auch Kräuter wie Bärlauch, Waldmeister, Guter Heinrich oder Süßdolde auszusäen. Die Samen dieser Arten keimen erst nach längerer Einwirkung von Temperaturen um oder unter 5 °C – es sind sogenannte Kaltkeimer. Jetzt in Schalen oder Gefäße mit Aussaaterde säen, leicht feucht halten und draußen im Beet einsenken oder mit viel Vlies umhüllt an schattigem Platz aufstellen. Sobald sich nach einigen Wochen das erste Grün zeigt, an einen etwas helleren und wärmeren Ort holen, kräftige Jungpflanzen dann bald in größere Gefäße umsetzen.

Zudem gibt es  zauberhafte „Kaltblüher“. Kamelien gehören zu den schönsten Blütenpflanzen auf der Fensterbank, die  es  in einem geheizten Zimmer  überhaupt nicht vertragen, sonern lieber kühl mögen. Merken Sie sich, wie die Pflanze beim Gärtner stand. Denn die Ausrichtung zum Licht sollte zuhause nicht verändert werden, das führt zu Knospenabwurf. Heikel sind Kamelien auch bezüglich der Luftfeuchtigkeit. Regelmässiges Übersprühen mit kalkfreiem Wasser ist zu empfehlen.

2.

Wie wäre  es  mit einem kleinen floralen Schnupperspaziergang? Beim Spaziergang oder beim Einkauf ein kleiner  Abstecher zum Blumenladen „um die Ecke“?

In Murnau haben Sie da nur wenige Schritte bis  hinauf zu Blumen Krempl – Gärtnerei und Floristik in Murnau. Dort bekommen Sie nicht nur die oben erwähnten Sämereien auch für Kräuter auf der Fensterbank, sondern auch schon die ersten bunten Primeln und anderen Gute-Laune-Zauberer im Blütenblättergewand. Manchmal genügen schon einige wenige oder gar eine einzelne Blüte, auf dem Schreibtisch etwa, der man schier beim Aufblühen zusehen kann.

Oder Sie gehen zu Blumen Müssig in Murnau beim Rathaus.

Beides hätte auch einen kleinen Nebeneffekt. Es nimmt vielleicht manchem Händler am Ober- oder Untermarkt und direkt beim und im Rathaus ein bisserl was von diesen Sorgen. Auch wenn er es selbst nicht soooooo weit bis ins Rathaus hat, wo Entscheidungen fallen, die im und für den Handel Wirkungen haben können.  Bei denen mancher  Angst hat, was ihm da blüht….Und  mancher Bürger vielleicht auch – denn niemandem kann es gefallen, wenn aus einer Flaniermarktmeile, die mit der Fussgängerzone einmal  entstanden ist, aus einer verkehrsruhigen, mit mehr Lebens.Wert und Lebens.Genuss füllbaren Meile eine Ruhestätte würde. Und die Diversität, die Vielfalt und Lebendigkeit blühender Märkte (in jedem Sinne) verloren geht, die Einkäufe menschennah und zur  täglichen  Freude macht.  Nicht nur am Marktmittwoch. Sondern lebendig auch an den übrigen Tagen. Ob für ältere Menschen die Wege damit mit und ohne Auto so wohn- und lebens.nah bleiben  oder auch für Familien und nicht  zuletzt auch für Touristen, die es geniessen, nicht durch eine verödende Fussgängerzone wie  in vielen Städten zu gehen.

Begegnung findet auf kurzen Wegen statt, die schritt.weise erfolgt. Nicht auf Strecken, die zwischen Einkaufszentren am Ortsrand oder auf Gewerbeflächen fokussiert ansiedeln  und zu denen man nur mit dem Pkw gelangt.  Wenn man denn einen hat oder noch fahren kann. Einkaufszentren, in deren Läden wenig anhalten lässt, um zwischen Kühltruhen auf ein Wort zu plaudern, wie etwa auf der Meile zwischen Ober- und Untermarkt. Für Flächen ausserhalb des Ortskerns gibt es vielfältige andere Nutzungsmöglichkeiten, nicht nur für Büros. Es ist wie mit den Blumen, Kräutern und Pflanzerln …. es hängt immer davon ab, was man  und wo man sät, was am Ende als Ernte herauskommt und einem blüht ….. und ob ein Markt (in jedem Sinne) und auch für alle Sinne und damit auch Lebens.Wert als Ort noch blühend bleibt. Wie lautete mein Post-Titel? Erstes Blühen des Jahres? Hmmm….. Wäre es nicht schön, wenn  es (auch) am Ende diesen Jahres (das zufälligerweise ein Kommunalwahljahr ist)  heissen könnte für Murnau: Ein (Erstes) Blühendes Jahr(es)?
3.

Und wenn Sie schon ein bisschen Freude an Blumen geniessen……….. schreiben Sie doch vielleicht auch wieder einmal eine nette Postkarte. Blumen verschicken, kann man auf vielerlei  Weise………. ganz frisch. Diese Bilder gibt es alle auch als Postkarten. Hier. Neben vielen anderen Bildern auch aus dem Blauen Land und anderen Themen. Alle dortigen Karten können jederzeit gern auch mit Texten nach Ihrem Wunsch gedruckt werden, auch können Collagen aus mehreren Motiven gern für Sie auf Wunsch gefertigt werden – und vieles andere mehr.

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Gallerie des Fleurs

Wenn Ihnen die Blütenbilder gefallen, können Sie gern Nutzungsrechte und nicht nur  Postkarten, Poster und andere Prints davon erwerben, gern hier beispielsweise. Details und weitere Fragen? Fragen kostet nichts, ich freue mich auf Ihre Mail oder Anruf.

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