Calopteryx virgo , Blauflügel-Prachtlibelle

Calopteryx virgo , Blauflügel-Prachtlibelle © Liz Collet

Calopteryx virgo , Blauflügel-Prachtlibelle © Liz Collet

Calopteryx virgo , die Blauflügel-Prachtlibelle  ist eine von rund 4000 Tierarten, die ihren Lebensraum im Murnauer Moos haben.

Prachtlibellen gehören in Europa zu den größten Vertretern der Kleinlibellen. Sie erreichen eine Körperlänge von 50 Millimetern und eine Flügelspannweite von 60 bis 75 Millimetern. Die Körper der europäischen Arten sind durchweg metallisch blaugrün gefärbt. Nur die  Männchen haben auch die auffallend blauschimmernden Flügel. Die  Bronzene Prachtlibelle glänzt  kupfer- bis bronzebraun. Bei der Gebänderten Prachtlibelle bleibt außerdem die Flügelspitze transparent, der Rest der Flügel ist blau bis blauschwarz, so dass man die Männchen der Arten meist auf den ersten Blick unterscheiden kann.

Die Weibchen besitzen hingegen weitgehend transparente Flügel und einen weniger auffällig leuchtenden Körper. Bei der Bronzenen Prachtlibelle befindet sich beim Weibchen eine braune Binde auf den Flügeln nahe dem Flügelende.

Wenn Sie Prachtlibellen beobachten, wird Ihnen auffallen, dass die Flugweise weniger Libellen gleicht, sondern eher Schmetterlingen.

 Die Blauflügel-Prachtlibelle treffen Sie fast ausschließlich an fließendem Wasser an. Wie beispielsweise an schmalen  Bächen mit Ufervegetation. Hier im Moos um Murnau entdeckte ich sie entlang der Ramsach, als ich einem der kleinen Seitenpfade und kleinen Holzbrücken folgte. Man findet die Blauflügel-Prachtlibelle ansonsten im Gebirge bis 700 Meter.  Da sie einen höheren  Sauerstoffgehalt des Wassers bevorzugt, den viele langsam fließende Gewässer nicht aufweisen, fühlt sie sich an dem hier recht frisch dahin fliessendem Wasser und den Seitenbächen wohl. Die Ruheplätze der Prachtlibellen liegen dort  in direkter Nähe des Wassers, denn eigentlich sind diese Libellen weniger flugaktiv. Für Fotografen mit Vorliebe für Makroaufnahmen  gute Gelegenheit und Herausforderung.

Sie treffen hier daher – und auch wegen vieler anderer interessanter Tierarten – immer wieder auch Naturliebhaber mit Kamera und Stativ im Rucksack an, die den Weg auch von weiter her nicht scheuen. So wie ein Jäger, den ich am Sonntag traf, der beim Jagen die Waffe gegen die Kamera eingetauscht hat und nun lieber ansitzt auf Vogel- und andere Tierarten im Moos. Und von Wolfratshausen regelmässig hier herüber kommt.

Mehr Fotos? Bald. Ich muss ja noch ein bisserl üben. Mit den Libellen. Und nicht nur mit den Libellen. 😉

Bildquelle und Nutzungsrechte zu den Fotos © Liz Collet (Bei Interesse an der Nutzung und zum Erwerb von Nutzungsrechten fragen Sie bitte gern bei mir nach, ebenso zu Drucken von Postkarten bis Poster und anderen Prints)

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